
Freuen sich über Ihre guten Leistungen Jill und Felix (Bild Garaboa)
Bei den Hessischen Meisterschaften der U20 und U18 gingen auch 5 Athleten/innen der LG Dornburg an den Start. Leider wurde dieses Wochenende mit Fulda wieder ein Austragungsort gewählt, der durch seine Gegenwindgarantie glänzt. So mussten wie auch am Wochenende zuvor in Darmstadt gegen teils erheblichen Gegenwind gesprintet und gesprungen werden. Man hat das Gefühl, das der HLV bei der Berücksichtigung seiner Austragungsorte solche Sichtweisen völlig fremd sind. Eventuell muss man in Zukunft auf parallel stattfindete Wettkämpfe ausweichen um seinen Athlet/innen die Möglichkeit zu geben gute Ergebnisse zu erzielen.
Jill Hehl ging in der U20 gleich in 4 Disziplinen an den Start. Ihre beste Leistung konnte sie mit 5,20 Meter im Weitsprung abrufen. In ihrem letzten Versuch konnte sie sich damit auf Platz 2 nach vorne schieben und erzielte damit ihren ersten Podiumsplatz bei Hessischen Meisterschaften und gewann die Silbermedaille. Am gleichen Tag ging sie über die 100 Meter an den Start im Zwischenlauf erzielte sie bei starkem Gegenwind 13,07 sec, um dann im B-Finale mit guten 12,84 sec. eine neue Saisonbestleistung zu erzielen. Am nächsten Tag kämpfte sie sich bei heftigem Gegenwind im 3er Rhythmus durch die Hürden und kam mit 16,15 nah an ihre Bestzeit heran. Auf den Endlauf verzichtete sie aufgrund des massiven Gegenwindes und widmete sich lieber dem Speerwurf, wo sie mit 26,82 m eine neue Bestleistung erzielte.
Luisa Garaboa und Elias Schäfer gingen in der U18 über 400 Meter an den Start. Luisa ging ihr Rennen sehr engagiert an und lag bei ihren 300 Meter Angang in 42,8 sogar deutlich unter ihrer Bestzeit über diese Strecke. Aber dann kam der berühmte Mann mit dem Hammer auf den letzten 100 Meter und sie ließ viel Zeit auf diesem Streckenabschnitt liegen. Aber mit den gelaufenen 61,58 sec. verbesserte sie ihre Bestzeit um 2,5 Sekunden und belegte in einem extrem starken Teilnehmerfeld Platz 9. Bei einem etwas langsameren Angang ist sicherlich noch wesentlich mehr drin. Elias hat bei seinem Start mit starken Problemen mit seinem Hüftbeuger zu kämpfen. Dafür erkämpfte er sich in 53,98 sec aber eine neue Bestzeit und einen ausgezeichneten 5. Platz. Auch bei ihm wären sicherlich ohne diese Probleme eine bessere Zeit möglich.
Einen Doppelstart über die 100 und 200 Meter wagte Felix Arnold. Dabei wurde er über 100 Meter Siebter und über die 200 Meter Achter. Auch er wurde Opfer des teils heftigen Gegenwindes wie bereits in der Vorwoche in Darmstadt. Gegenüber Darmstadt zeigte er sich aber verbessert, allerding gelingt ihm immer noch nicht der Übergang von seine starken ersten 40 Meter in einen schnellen fliegenden Sprint.
Auch Marleen Simon hatte in ihren Hürdenläufen immer wieder mit dem Gegenwind zu kämpfen. Im Vorlauf musste sie immer wieder in der 4er Rhythmus wechseln, kam aber trotz dieser Probleme noch in den Endlauf. Im Endlauf war sie bis zur 6. Hürde gut mit im Rennen musste allerding schon ab hier mit dem Abstand kämpfen. Leider touchierte sie dann die vorletzte Hürde und konnte das Rennen noch so gerade beenden. Bei dieser Hürdenberührung verletzte sie sich am Fuß. Wir wünschen ihr alles Gute und hoffen das es keine schlimme Verletzung ist.